Der Solare UV-Messverbund besteht aus dem solaren UV-Messnetz des BfS/UBA, dem solaren UV-Messnetz des DWD und Messstationen der assoziierten Institutionen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Christian Albrechts-Universität Kiel (CAU), Landesamt für Umweltschutz Bayern (LfU) und Niedersächsisches Landesamt für Ökologie (NLOE). Der UV-Messverbund misst in Zingst, Frankfurt, Schauinsland, München Westerland/Sylt, Norderney, Hannover, Potsdam, Dortmund und Kulmbach kontinuierlich und spektral aufgelöst die solare bodennahe UV-Strahlung. Alle Messeinrichtungen sind durch ein rechnergestütztes Datenüberwachungssystem mit der Referenzstation München (BfS) on-line verbunden, wo alle Messwerte zusammengefasst, aufbereitet und dokumentiert werden. Die wichtigsten Ziele sind die wissenschaftliche Berichterstattung über die Höhe der gegenwärtigen und zukünftigen Exposition durch solare UV-Strahlung, die Bewertung der Wirkung der UV-Strahlung unter dem Gesichtspunkt der Strahlenhygiene, Ökologie und Luftchemie, sowie Information der Bevölkerung über die vorhandene und erwartete UV-Exposition und Empfehlungen von Schutzmaßnahmen im Rahmen der gesundheitlichen Aufklärung.


