"Klima- und Energiesysteme; Risiken, Potenziale und Anpassung" ist in vielerlei Hinsicht ein Nachfolgeprojekt zum Klima- und Energie (CE) nordisch-baltischen Forschungsprojekt (2003-2006), beide werden von der nordischen Energieforschung und dem nordischen Energiesektor finanziert.
Ziele:
Ziel des Klima- und Energiesysteme-Projekts ist es, Klimafolgen auf längere Zeit näher zu betrachten und die Entwicklung des nordischen Elektrizitätssystems in den nächsten 20-30 Jahren abzuschätzen. Es wird untersucht, wie die Produktionsbedingungen für erneuerbare Energie in der nordischen Region sich aufgrund der globalen Erwärmung verändern könnten. Das Projekt wird sich auf das Produktionspotenzial und die zukünftige Sicherheit der Produktionssysteme wie auch die Unsicherheiten konzentrieren.
Die Hauptziele können folgendermaßen zusammengefasst werden:
- Verständnis natürlicher Schwankungen und Vorhersagbarkeiten von Klima und erneuerbaren Energiesystemen zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten
- Einschätzung von Risiken, die aus Veränderungen in Wahrscheinlichkeit und Art extremer Ereignisse resultieren
- Einschätzung der Risiken und Chancen, die aus Veränderungen in der Produktion erneuerbarer Energien erwachsen
- Entwicklung leitender Prinzipien für Entscheidungen unter Berücksichtigung von Klimaschwankungen und Klimawandel
- Entwicklung von Anpassungsstrategien
- Ein strukturierter Dialog mit verschiedenen Interessensvertretern
KLIMASZENARIO
Neue regionale Klimasimulationen werden mithilfe der modernen regionalen Klimamodelle RCA und HIRHAM durchgeführt. Die Verbindung zwischen regionalen Klimaszenarios und kurz zurückliegendem/aktuellem Klimaverhalten wird analysiert. Maßgeschneiderte regionale Klimaszenarien werden für die Risikoabschätzung erstellt.
Zwei globale Klimamodelle werden benutzt:
- ECHAM4/OPYC3 (Max Planck Institut)
- HadAM3H (Hadley centre, UK)
und die 2 Emissionsszenarios A2 und B2.
Zeithorizont: Es wird die Zeit bis 2050 betrachtet. Sowohl der zeitliche Rahmen als auch die Wahrscheinlichkeit von Klimaschwankungen und Klimawandel in der nordischen Region bis 2050 wird durch Wahrscheinlichkeitsanalyse bestimmt.
KLIMAFOLGEN
Das Projekt wird sich damit auseinandersetzen, wie die Voraussetzungen für erneuerbare Energieproduktion im nordischen Bereich sich infolge globaler Erwärmung verändern könnten. Es wird besonders die potenzielle Produktion und zukünftige Sicherheit der Produktionssysteme betrachtet, sowie auch die Ungewissheiten.
ANPASSUNGSMASSNAHMEN
Eine wachsende Ungewissheit über die Zukunft der erneuerbaren Energiequellen im Zuge des Klimawandels ist ein Kernthema im Energiebereich. Die Produktivität einiger erneuerbarer Energiequellen wird wahrscheinlich steigen, auf der anderen Seite werden Veränderungen in den jahreszeitlichen und geographischen Strukturen von Erzeugung und Bedarf auftreten, nach denen man sich richten müssen wird. Es werden Störungen und Kosten auftreten, die auf mögliche extreme Veränderungen wie Überschwemmungen, Dürren und Stürmen zurückgehen. Unsicherheit führt dabei zu risikoträchtigeren Entscheidungen, auch was Marktangelegenheiten, kurzfristige Reaktionen oder Investitionen angeht. Weiterhin werden auch Anpassungsmaßnahmen wie zum Beispiel ausreichender Schutz durch Dämme nötig werden.
VULNERABILITÄT
keine Angaben verfügbar


