In dem Gesamtplan werden die Grundwasserverhältnisse beschrieben sowie die derzeitige Situation nach Menge und Beschaffenheit analysiert. Daraus ergeben sich Handlungsfelder zum Schutz des Grundwassers. Dazu werden zwei unterschiedliche Strategien aufgezeigt. Mit dem räumlich differenzierten Grundwasserschutz soll das Grundwasser als Ressource für die Trinkwasserversorgung mit dem Instrument der Ausweisung von Wasserschutzgebieten geschützt werden. Es werden die bestehenden Wassergewinnungsgebiete nach ihren natürlichen Schutzpotential bezüglich der Ausweisung als Wasserschutzgebiete bewertet und verschiedenen Prioritäten zugeordnet. Während der räumlich differenzierte Grundwasserschutz eine mittelfristig greifende, zumindest lokal wirkende Schutzstrategie darstellt, muß als längerfristige Strategie der flächendeckende Grundwasserschutz verfolgt werden. Hierzu werden im Gesamtplan die ordnungsrechtlichen Instrumente aufgezeigt, deren Durchsetzung im Rahmen einer umweltgerechten Wirtschaftsentwicklung erreicht werden kann. Der Gesamtplan Grundwasserschutz bildet den Rahmen für die schon laufenden Maßnahmen und Vorhaben zum Schutz des Grundwassers und ergänzt die bestehenden Programme und Empfehlungen zum integrierten Schutz der Fließgewässer und Seen.


